Internetquellen zitieren – Alles, was Sie wissen müssen + Generator

In der heutigen digitalen Ära sind Online-Quellen zu einem integralen Bestandteil der Forschung und des akademischen Schreibens geworden. Von wissenschaftlichen Artikeln und E-Books bis hin zu Blogs und sozialen Medien – das Internet bietet eine Fülle an Informationen, die in akademischen Arbeiten genutzt werden können. Doch gerade die Vielfalt und Dynamik digitaler Inhalte stellt besondere Herausforderungen an das korrekte Zitieren dar.

Unser kostenloser Zitationsgenerator ist darauf ausgelegt, Ihnen bei dieser Aufgabe zu helfen. Er unterstützt Sie dabei, Internetquellen gemäß den neuesten Standards akademischer Zitierstile korrekt zu zitieren. Mit nur wenigen Klicks können Sie präzise und verlässliche Zitationen für jede Art von Online-Quelle erstellen, was sowohl die Glaubwürdigkeit Ihrer Arbeit erhöht als auch das akademische Schreiben vereinfacht.

Tauchen Sie ein in die Welt des präzisen Zitierens von Internetquellen und erleben Sie, wie unser Zitationsgenerator Ihre Forschungsarbeit bereichert und vereinfacht.

Sie möchten wissen, wie Sie konkrete, hochwertige und seriöse Internetquellen für Ihre wissenschaftliche Arbeit finden & diese richtig einbauen können? Dann richtet sich dieser Artikel an Sie!

Folgende Fragen werden in diesem Artikel beantwortet:

  • Ich möchte bestimmte Internetquellen zitieren. Wie entscheide ich ob sie "gut" oder "schlecht" sind?

  • Wo finde ich seriöse Internetquellen für meine wissenschaftliche Arbeit?

  • Wie kann ich gefundene Internetquellen richtig zitieren?

  • Was sollte ich sonst noch beim Internetquellen zitieren beachten?

  • Wie speichere ich zitierte Webseiten am besten für meine wissenschaftliche Arbeit? Und welche Programme sind dafür empfehlenswert?

Ich möchte bestimmte Internetquellen zitieren. Wie entscheide ich ob sie "gut" oder "schlecht" sind?

Diese Fragen sollten Sie beim Bewerten von Quellen aus dem Internet mit JA beantworten können:

  • Handelt es sich um einen renommierten Herausgeber oder einen bekannten Verlag?

  • Ist es eine auf dem Fachgebiet anerkannte Zeitschrift (z.B. Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen)?

  • Kommen anerkannte (und bekannte) Experten zur Sprache?

  • Handelt es sich um eine anerkannte Datenbank, wie z.B. Statista?

  • Und nicht zuletzt: Hat die Seite ein ordentliches Impressum? Handelt es sich um einen seriösen Domainnamen? Bei einem Sitz auf den Cayman Islands und der Endung „.to“ oder „.nu“ sollten Sie vorsichtig sein.

Eine gute Möglichkeit z.B. die Qualität von Zeitschriftenbeiträgen zu beurteilen, ist die Prüfung, ob die Zeitschrift „gerankt“ ist. Hierzu könnten ihr das VHB-Ranking verwenden. Hier geht es zur Gesamtliste der Fachzeitschriften im VHB-Ranking.

Dabei gilt: im Regelfall nur auf Zeitschriften mit A- und B-Rankings zurückgreifen! Oft geben auch die Unis hier Vorgaben.

Wo finde ich seriöse Internetquellen für meine wissenschaftliche Arbeit?

Mögliche Beispiele und Fundstellen für „gute“ wissenschaftliche Texte sind:

Wie kann ich gefundene Internetquellen richtig zitieren?

Wichtig bei Internetquellen ist immer, dass sie identifizierbar sind. Allerdings ist das nicht ganz einfach, denn sie können jederzeit verändert werden. Deshalb ist es wichtig, das Datum des Abrufs anzugeben, teilweise sogar die Uhrzeit.

Beispielhaft würde man eine Internetquelle wie folgt im Literaturverzeichnis wiedergeben:

„Muster, M. (2010): Bezeichnung der Internetseite, in: www.musterseite.de/musterunterseite/musterunterseite.html, Zugriff am 09.04.2016 um 20:26 Uhr“.

Manche Unis verlangen auch den Hinweis „Online“ aufzunehmen. Dies könnte dann so aussehen:

„Muster, M. (2010): Bezeichnung der Internetseite, online im Internet unter: www.musterseite.de/musterunterseite/musterunterseite.html, Zugriff am 09.04.2016 um 20:26 Uhr“.

Ganz wichtig ist es, immer die Bezeichnung der Internetseite zu nennen. Diese findet Ihr im Tab-Symbol der jeweiligen Seite. Ergänzt werden muss das dann immer um die komplette URL. Sollte es kein Veröffentlichungsdatum des Beitrages geben, können Sie "o.J" (ohne Jahresangabe) dazuschreiben.

Im Beispiel von GWriters wäre das wie folgt:

internetquellen zitieren

Diese Seite beschreibt man im Literaturverzeichnis so:

„GWriters International Inc. (Hrsg.) (o.J.): Ghostwriting – GWriters.de, in: https://gwriters.de/ghostwriting, Zugriff am 09.04.2016 um 20:30 Uhr.“

Was sollte ich sonst noch beim Zitieren von Internetquellen beachten?

  • Auch wenn eine URL sehr lang ist und Ihre Formatierung nicht hübsch aussehen lässt, sollten Sie diese trotzdem nicht mit Umbrüchen verändern. Die Gefahr ist sonst zu groß, dass bei einer maschinellen Plagiatsprüfung die Links nicht richtig erkannt werden und Ihre Arbeit fälschlicherweise durch die Software als Plagiat gekennzeichnet wird.

  • Achten Sie nach Möglichkeit immer darauf, Hyperlinks zu deaktivieren. Warum? Sonst erscheinen diese in der gedruckten Form unterstrichen – und das sieht nicht „schön“ aus. Aber auch hier gilt: Ein Blick in die Formatvorgabe der Uni hilft weiter!

  • Und was mache ich in der Fußnote bzw. beim Harvard- oder APA-Stil im Text mit Internetseiten? Eine Angabe von Seitenzahlen erfolgt im Regelfall nur dann, wenn es sich um eine PDF-Quelle handelt. Sonst zitiert Ihr im Text mit „o.S.“, d.h. „ohne Seitenangabe“. Unüblich ist es, bei den Zitaten im Texten die gesamte Internetseite wiederzugeben – es sei denn, Ihre Uni verlangt dies von ihnen. Aber auch hier sollten Sie den Autor und Herausgeber nennen.

  • Wenn Sie Probleme bei der Zitation von Internetquellen haben, lohnt es sich auch, einen akademischen Ghostwriter um Rat zu Fragen. Dieser kann Sie bei Ihrer wissenschaftlichen Arbeit vollumfänglich unterstützen. Außerdem können Sie Sich von diesem auch eine Mustervorlage, bspw. für deine Bachelorarbeit schreiben lassen.

Wie speichere ich zitierte Webseiten am besten für meine wissenschaftliche Arbeit?

Oft verlangen Unis, dass die Webseite als elektronisches Dokument zur Arbeit mitgeliefert wird. Damit Sie kurz vor Abgabe nicht in Hektik geraten und z.B. eine Seite nicht mehr verfügbar ist, sollten Sie am besten immer gleich die Seite bei Abruf in einem extra Verzeichnis zu Ihrer Arbeit speichern.

Und welche Programme sind dafür empfehlenswert?

Ein tolles Werkzeug zum Speichern von Webseiten ist Greenshot. Das kostenlose Open-Source-Softwaretool bietet alle Möglichkeiten, ganze Webseiten oder auch nur Teile davon „abzufotografieren“. Und das mit nur einem Klick! Als Format ist „PDF“ oder „JPEG“ zu empfehlen.

Und noch ein Tipp: Schon mal was von DOI gehört? Hierbei handelt es sich um eine wissenschaftliche anerkannte Lösung, um das Problem des „flüchtigen Internet“ zu lösen. Ein DOI ist ein „Digital Objekt Identifier“, d.h. eine permanente Internetquelle/-link („Persistent Link“). Hat Ihre Quelle einen solchen DOI, sollten Sie diese im Literaturverzeichnis mit angeben, da sie sich nie verändert! Probieren Sie es hier aus!

Hier sehen Sie ein Beispiel für eine wissenschaftliche Quelle aus der Online Library von Wiley, die einen DOI wiedergibt:

internetquellen zitieren doi

Ich wünsche Ihnen ein gutes Gelingen bei Ihrer wissenschaftlichen Arbeit! Wenn Sie noch offene Fragen haben, Unterstützung bei Ihrer wissenschaftlichen Arbeit benötigen oder etwas anmerken möchten, können Sie gerne unser Kontaktformular nutzen.

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